Gewerbeverband Baesweiler und der Gewerbeverein Setterich von der MIT gewürdigt

SuperSonntagvom 29. Mai 2016

Foto der Ehrung SuperSonntagGruppenbild mit Dame: Der Baesweiler MIT-Geschäftsführer Jürgen Burghardt überreichte Gabriela Sieberichs vom Gewerbeverband den Wirtschaftspreis. Auch Klaus Schäfer (dahinter) vom Gewerbeverein Setterich hält einen in seinen Händen. Foto: Stephan Tribbels

Baesweiler. Die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des örtlichen Einzelhandels ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Baesweiler, sondern auch eine verlässliche Größe für die Konsumenten im Ort.

Die beiden Kaufmannschaften, der Gewerbeverband Baesweiler und der Gewerbeverein Baesweiler, engagieren sich darüber hinaus zudem seit Jahrzehnten für das Gemeinwohl und entwickeln immer wieder Ideen, Baesweiler als Einkaufsstadt aufzuwerten. Dieses Engagement hat die Baesweiler Mittelstandsvereinigung (MIT) nun mit der Verleihung ihres Wirtschaftspreises vor reichlich Prominenz aus Wirtschaft und Politik an beide Kaufmannschaften gewürdigt. Bei der Auszeichnung in der alten Scheune der Burg Baesweiler durch Dr. Franz-Josef Wedemeyer, den Vorsitzenden der MIT, sowie Geschäftsführer Jürgen Burghardt, standen nicht nur die aktuellen Akteure, die Vorsitzenden Gabriela Sieberichs (Gewerbeverband Baesweiler) und Klaus Schäfer (Gewerbeverein Setterich), im Blickpunkt, sondern auch frühere, teils langjährige Vorsitzende und Vorstandsmitglieder, die den Einzelhandel in Baesweiler und Setterich mit ihren Ideen und Projekten maßgeblich geprägt haben und somit den Standort nachhaltig attraktiver gemacht haben, betonte Bürgermeister Prof. Dr. Willi Linkens in seiner Laudatio. Straßenfeste, Gewinnspiele, saisonale wie themengebundene Märkte und vieles mehr haben über die Jahrzehnte immer wieder für Furore, volle Geschäftsstraßen und Läden gesorgt: „Beide Verbände haben in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Entwicklung unserer Stadt mit lebendigen Einkaufszentren beigetragen. Sicherlich hat die Stadt die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen – etwa durch den Umbau der Kück-, Löffel- und Kirchstraße, die Umgestaltung des Reyplatzes und zuletzt den Bau des Nahversorgungszentrums ‚Am Feuerwehrturm‘ in Baesweiler sowie durch den Bau des neuen Marktplatzes und des Fachmarktzentrums ‚Neuer Markt‘ und die Umgestaltung der Hauptstraße in Setterich. Doch ohne die zahlreichen Aktivitäten und Ideen der beiden Gewerbevereine, die Sortimentsvielfalt der Einzelhandelsgeschäfte und die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und dem its in Sachen Stadtmarketing, wäre die Attraktivitätssteigerung unserer Stadt in der Form kaum möglich gewesen“, fasste Bürgermeister Linkens zusammen. Auch die kaufmännischen Vorstellungen und Ansichten zu den genannten (und anstehenden) städtischen Maßnahmen in den beiden Einkaufsorten hätten immer wieder Impulse gesetzt. Kein Wunder also, dass sowohl die Stadtoberen als auch die Vertreter des Einzelhandels ihre Zusammenarbeit als „hervorragend“ bezeichnen und künftig nach Kräften sogar noch intensivieren wollen. Gemeinsame Themenfelder gibt es bei den ohnehin zusammenwachsenden Stadtteilen genügend – allerdings auch Bereiche, die auch in Zukunft eher von sublokaler Relevanz sind, wie beispielsweise die jeweiligen Weihnachtsmärkte. Da Gabriela Sieberichs und Klaus Schäfer seit dem Festabend „per Du“ sind und gemeinsame Treffen beider Vereinigungen „pro Einzelhandel“ ab sofort fest eingeplant sind, darf man schon gespannt sein, was die beiden Kaufmannschaften im nun noch engeren Schulterschluss bewegen. Beide Vorsitzenden erinnerten in ihren kurzen Ansprachen ebenfalls noch mal an ihre Vorgänger, die maßgebliche Impulse für den Handel setzten. Dies sei, wie die Auszeichnung durch die MIT, „Anspruch und Verpflichtung zugleich“, Baesweiler gemeinsam nach vorne zu bringen sowie die Kaufkraft im Ort nachhaltig zu binden. In seinem Schlusswort betonte auch der örtliche Landtagsabgeordnete Hendrik Schmitz (CDU) die Bedeutung des örtlichen Einzelhandels für den Faktor Beschäftigung. Nahezu jeder zehnte Arbeitsplatz in der Stadt käme nämlich aus diesem Bereich, weshalb er auch von Düsseldorf aus seine Unterstützung für die Belange des Handels zusicherte. (phan)